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  2004

 
 

Premiere          27.03.2004      20.00 Uhr  

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„Wunderland”  - wer assoziert da nicht sofort „Alice” ? Zumindest der Titel ist kaum jemanden unbekannt, viele haben wohl auch den Zeichentrick-Film gesehen, einige vielleicht sogar Lewis Carrolls Erzählung gelesen.
Dass er diese eigentlich für ein Kind von 10 Jahren verfasste, mag uns heute verwundern, denn manche Anspielung des Textes erschließt sich einem Kind in diesem Alter noch kaum. So hat er denn seit seiner ersten Erscheinung 1865 unter dem Titel Alice Adventures in Wonderland immer auch die Erwachsenen angezogen.

Da diese aber - leider - nur selten zum bloß kindlichen Vergnügen eintauchen in diese Wunderwelt, begann man bald, Carrols Geschichten zu hinterfragen und in vielfältiger Richtung zu deuten. Man sezierte den Text auf seine Symbole hin, um herauszufinden, welche biographischen oder gar psychoanalytischen Interpretationsansätze sich dahinter verbargen, hatte ihn doch ein alternder verschrobener Jungeselle einem kleinen reizenden Mädchen gewidmet. Weniger spekulativ und sensationslüstern waren dagegen die Betrachtungen über den Logiker und Mathematiker Carroll, der seiner Profession Ausdruck verlieh in scheinbar aberwitzigen Zahlenspielereien und mathematischen Rätseln.

Seine Vorliebe für Wortspiele und Nonsenseverse durchzieht den Text und kommt oft in so rascher Folge daher, dass der Leser oder Betrachter vielleicht zunächst nur verwundert lächelt und erst im Nachhinein manche Doppeldeutigkeiten wahrnimmt.

Da der Text von den Interaktionen seiner skurrilen Wesen mit der Hauptfigur lebt, hat er schon früh und immer wieder zu Dramatisierungen herausgefordert. Manche Fassung geht dabei sehr frei mit der Vorlage um, kürzt unnachsichtig oder kombiniert mit Elementen aus der zweiten Erzählung Alice hinter den Spiegeln.

Uns lag weder eine moderne Pop-Variante am Herzen, noch wollten wir Nähe zum Disney-Verschnitt. Deshalb orientiert sich die von mir dramatisierte Fassung recht eng an Carrolls Text, streicht behutsam oder fügt Dialoge hinzu, wo die Erzählung sie nicht hergibt. Die Idee, die Hauptfigur, im Titel nur mit „A.” abgekürzt, unkonventionell zu besetzen, kam aus der Reihen der Spieler, die so jeglichen Anklang an Disneys Blondchen von vorneherein ausschließen wollten.

Zu einem absoluten Unikat aber wird diese Inszenierung wieder einmal erst dadurch, das unser „Hauskomponist” Konstantin Voigt seine musikalischen Ideen beisteuerte und mit einem ungewöhnlich besetzten Live-Ensemble die menschliche „Neigung zum Absurden” unterstützt, die „das geheimnisvolle Königreich der Kinder” auch dem Erwachsenen öffnet. (A.Breton über Alice im Wunderland)

 
 
Es spielen:
Alister  Matti Döpke
K13
Nora, seine Schwester  Feli Rabiger
K12
Weißes Kaninchen  Bene Stengl
11d
Türen 1-4  Susanne, Katharina Hübner
Sascha Achhammer
Sebastian Richter
Wolle Völkl, Tessi Muswieck
Anna Hißmann, Frank Schuster
09b, K12
11a
K12
K13, K12
K12
Leuchter  Julian Peters
Simon Dreutter
Katha Seibert
Leila Philipp
Kerstin Walther
11c
11a
K12
K12
11b
Maus  Sabine Fröhlich
K12
Tauben  Lena Kues, Leila Philipp
K12, K12
Papagei  Kathrin Schuster
09g
Geier  Ute Groß
K12
Marabu  Tessi Muswieck
K12
Ente  Verena Engelhardt
K12
Eule  Anna Hißmann
K12
Pelikan  Katha Hierl
K12
Storch  Magdalena Mock
09c
Raupe  Wolle Völkl
K13
Frosch-Lakei  Sascha Achhammer
11a
Fisch-Lakei  Fox Richter
K12
Herzogin  Verena Engelhardt
K12
Köchin  Katha Seibert
K12
Grinsekatze  Katha Hierl
K12
Märzhase  Ute Groß
K12
Hutmacher  Corinna Friedrich
K12
Haselmaus  Susi Samson
11b
Pik 2  Kerstin Walther
11b
Pik 5  Susanne Hübner
09b
Pik 7  Simon Dreutter
11a
Soldaten  Anna Hißmann
Lena Kues
Wolle Völkl
K12
K12
K13
Prinzessinnen  Feli Rabiger
Sabine Fröhlich
Magdalene Mock
K12
K12
09c
Herzkönig  Julian Peters
11c
Herzkönigin  Ulla Wittenzellner
K12
Herzbube  Beni Szabo
11e
Henker  Tessi Muswirck
K12
Suppenschildkröte  Katharina Hübner
K12
Greif  Frank Schuster
K12
Schwarzkittel  Corinna Friedrich
Feli Rabiger
Beni Szabo
Ulla Wittenzellner
Sascha Achhammer
Sebastian Richter
K12
K12
11e
K12
11a
K12
 

 
Es wirken mit:
Souffleusen  Lena Chmel
Juzha Zillich
08a
08a
Licht und Ton  Mira Bollmann
Beate Zapf
Moritz Stückler
K13
K12
08a
Technik  Julian Peters
Sebastian Richter
11c
K12
Maske  Nina Stückler
Lena Kues
Stella Bollmann
Katha Seibert
Tessi Muswieck
Leila Philipp
Sabine Fröhlich
Julia Blackman
Linda Sieber
K14
K12
K12
K12
K12
K12
K12
10e
10e
Kostüm  Verena Engelhardt
Corinna Friedrich
Ulla Wittenzellner
K12
K12
K12
Requisite  Katha Hierl
Ute Groß
Anna Hißmann
K12
K12
K12
Plakatentwurf  Mattgias Döpke
Wolfgang Völkl
K13
K13
 

 
Musikal. Gestaltung
Klavier  Johanna Urdaneta
K13
Geige  Julia Göhl
08e
Cello  Steffen Muraus
11c
Flöte  Sonja Endres
Claudia Benz
K12
08b
Querflöte  Katharina Hübner
K12
Maske  Nina Stöckler
K14
Percussion  Johannes Keuten
Jeremias Pappert
K12
K12
Komposition und
musikal. Leitung
 Konstantin Voigt

 

 
Leitung
Technik  Walter Flintsch

Regie  Petra Vetter

 

  Außerdem danken wir herzlich:
Herrn Ulrich Bollmann, Verlag "Der Bote", für den Druck der Plakate,
Herrn W.-D. Berghammer, für das Herstellen der Flamingo-Schläger,
Frau Karin Holzinger für die Fotos,
Frau H. Sirch für das Noten-Schreiben,
den Hausmeistern, der Verwaltung, dem Kollegium und der Schulleitung
für Hilfe, Verständnis und Unterstützung

 
 
last update : 01.05.2018
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