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  2015

 
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Alan Ayckbourn

  Konfusionen

( Premiere: 21.03.2015 )
 
 

Zum Stück:

Ayckbourn versammelt unter dem Titel „Confusions“ fünf lose aufeinander bezogene Einakter, aus denen wir uns die drei prägnantesten ausgewählt haben:

„Gespräch im Park“
„Mutterfimmel“
„Zwischen zwei Bissen“

sind sie ins Deutsche mehr oder weniger einfallsreich übersetzt.

Was dahinter steckt, sind kleine Alltagssituationen zwischen Ehepartnern, Nachbarn oder auch völlig Fremden, so wie sie in privaten wie öffentlichen Räumen jederzeit anzutreffen sind. Unaufgeregt, scheinbar belanglos - und dennoch höchst aufschlussreich und - für den außenstehenden Zuschauer – auch durchaus witzig. Sie decken längst ins Unbewusste gerutschte zwischenmenschliche Verhaltensweisen auf, erstarrte Rituale der Bürgerlichkeit, die sich, grotesk überhöht, im Rahmen reger, aber fehlgeleiteter Kommunikation zunehmend als absurd entlarven. Und so schmunzelt man eben, weil – oder obwohl? – man all das doch irgendwoher kennt.

Zur Inszenierung:

Durch die Beschränkung auf drei der fünf Einakter opfern wir die vom Autor angedeutete, eher vordergründige personelle Verknüpfung. An ihrer Stelle heben wir aber das heraus, was der Übertitel „Konfusionen“ eben auch enthält: das Vermischen (lat. confundere) der in den verschiedenen Situationen angelegten verqueren Verhaltensweisen.

Dazu haben wir uns an das eher der Filmtechnik entstammende dramaturgische Mittel des ineinander Schneidens der drei Szenen herangewagt, um - sozusagen parallel – die sich zuspitzende Entwicklung in den einzelnen Konstellationen vor Augen zu führen. Dies ermöglicht – neben aller Wort- und Situationskomik – auch die Verdichtung von Ayckbourns Konzeption, alle seine Figuren an einen Punkt zu führen, an dem sie eigentlich etwas Entscheidendes in ihrem Leben ändern könnten. Die Betonung liegt aber eben auf dem Konjunktiv!

Zur Gruppe:

Sieben SpielerInnen aus dem letzten Jahr fehlen uns heuer, dafür sind fünf neue Spielerinnen (kleines i!) „nachgewachsen“ und haben sich bereits sehr gut als Verstärkung etabliert. Wie in nahezu allen Oberstufen-Schultheatergruppen, ist auch bei uns das darstellende Spiel zunehmend eine weibliche Domäne geworden, was natürlich die Auswahl und Umsetzung von Stücken stark steuert und unsere beiden „mutigen“ Jungs in eine besondere Position versetzt. Vielleicht steckt aber Mut ja doch auch an????
  P.V.

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Es spielen
 

Gespräch im Park
          Adele  Josefin Weinert
10a
          Beryl  Lena Meyer
10a
          Charlotte  Iris Helmreich
10d
          Doreen  Esther Buntfuß
10d
          Ernie  Vivien Dorsch
Q12
Mutterfimmel
          Lucy  Antonia Lutz
Q11
          Rosemarie  Bianca Karsch
10d
          Terry  Jan Daumin
Q11
Zwischen zwei Bissen
          Mr. Pearce  Jan Daumin
Q11
          Mrs. Pearce  Lisa Zerna
Q12
          Martin  Jakob Albrecht
10a
          Polly  Romy Eichler
Q11
          Bedienung  Philine Hilderscheid
10b
 

 
Es wirken
mit
 

Souffleuse  Helena Müller
9a
Licht und Ton  Mark Brieger
Tobias Brieger
Leon Schuster
Max Greger
Felix Rösner
Q12
Q12
Q12
9c
9c
Plakatentwurf  Lisa Zerna
Vivien Dorsch
Q12
Q12
Maske  Alena Oberste-Schemmann
Johanna Oheimer
Esther Buntfuß
Bianca Karsch
Q12
Q12
10d
10d
Kostüm  Romy Eichler
Iris Helmreich
Lena Meyer
Josefin Weinert
Q11
10d
10a
10a
Requisite  Jan Daumin
Jakob Albrecht
Philine Hilderscheid
Q11
10a
10b
Konzentration  Antonia Lutz
Jan Daumin
Q11
Q11
 

 
Leitung
 

Technik  Walter Flintsch
StD i.R.
Regie  Petra Vetter
StDin
 

 

Wir danken herzlich: 
Herrn Steffen Bollmann, Verlag "Der Bote", für den kostenlosen Druck der Plakate;
den Hausmeistern, der Verwaltung, dem Kollegium und der Schulleitung
für Hilfe, Verständnis und Unterstützung.

 
last update : 01.05.2018
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