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Sir Alan Ayckbourn
 
(geb. 1939 in London) startete seine Karriere zunächst als Schauspieler, ehe er sich vor 56 Jahren dem Verfassen von Theaterstücken zuwandte. Mit inzwischen 79 Titeln, die in über 35 Sprachen übersetzt und mit zahllosen Preisen ausgezeichnet wurden, zählt er zu den meist gespielten Gegenwartsdramatikern weltweit.

Wie sein berühmter „Vorfahr“ Shakespeare leitete Ayckbourn bis 2009 ein eigenes Theater in Scarborough, einem Badeort an der englischen Nordküste, wo die meisten seiner Werke ihre Uraufführung fanden.

„Wo Shakespeare die Menschen exemplarisch fallen lässt, sieht Ayckbourn sie alltäglich hüpfen, stolpern und tanzen. Wo bei Shakespeare die Männer Macht und Bedeutung haben, sind bei Ayckbourn längst die Frauen Trägerinnen der Potenz und des Lebenswillens“.
(DIE ZEIT vom 17.Februar 2005)

So sind seine Stücke unterhaltsame Komödien, aber doch Theater mit Tiefgang, das zwischendurch die ohnehin schmalen Grenzen zur Tragödie durchaus zu überschreiten scheint. Kein Wunder, sind doch die schwierigen zwischenmenschlichen Beziehungen zentrales Thema des Autors, das er mit unwiderstehlicher Situationskomik und meisterhaftem Wortwitz umzusetzen weiß.

P.V.  
 

 
last update : 01.05.2018
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