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  2012

 
 

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 "Rabenschwarz"
 
 

     ... so sollen also die Machenschaften eines jungen, vermögenden Einzelgängers sein? Er, der doch so melancholisch und kultiviert scheint, wenn er - offenbar überzeugter Junggeselle - auf seinem einsamen Landsitz der Poesie frönt und sich von seiner mütterlichen Haushälterin umsorgen lässt. Etwas außergewöhnlich mag allenfalls die Beziehung zu einer Rabenschar anmuten, die ihn nicht nur außerhalb des Hauses umgibt und auffällige akustische Akzente in sein stilles Dasein bringt. Dennoch sieht er sich bald mit unglaublichen Vorwürfen, Forderungen und Angeboten konfrontiert, als völlig unerwartet seine letzte lebende Tante in seine Idylle eindringt und mit ihrem Besuch nicht nur ihren Neffen in ein neues Licht rückt. Zusammen mit ihrer von der Natur nicht gerade begünstigten Tochter und einem geheimnisvollen Leibwächter sorgt sie für eine zunehmende Reizbarkeit des jungen Mannes, die auch dessen symbiotische Gemeinschaft mit seiner Haushälterin vor neue Herausforderungen stellt und schließlich zu einer überraschenden Wende führt.

   Die immer neue Diskrepanz zwischen Schein und Sein, auf der das Geschehen wesentlich basiert, verbirgt sich hinter absurden, komischen und nicht zuletzt auch spannenden Elementen, die in erster Linie das Publikum zu unterhalten vermögen. Doch bietet das Stück auch die Gelegenheit zu überdenken, was hinter mancher Fassade versteckt liegt, die auf den ersten Blick gar glatt und freundlich erscheint. Oder - anders ausgedrückt - dass gut und böse sich erst aus ihrer Wechselbeziehung entwickeln.

   Die derzeitige Theatergruppe ist das Ergebnis einer starken "Häutung": nur ein Spieler bringt intensivere Sprechrollenerfahrung aus dem Vorjahr mit, drei der weiteren vier Sprechrollen haben schon einmal in dieser Gruppe in kleineren Partien gespielt, alle "Raben" sind Neu-Mitglieder in der "großen" Theatergruppe, haben aber in den Vorjahren in der Unter-/Mittelstufengruppe Erfahrungen sammeln dürfen und dabei ihr Herz für die Bühne entdeckt. So gelingt es uns auch heuer - trotz der widrigen Umstände des gut gefüllten Stundenplans und der Anforderungen des 8-jährigen Gymnasiums - mit einer hoch engagierten und motivierten Gruppe zur Aufführung zu gelangen. Und dass gerade das Spielen ohne eigenen Text eine Herausforderung an Konzentration, Kreativität und Spielwitz ist, muss dabei sicher nicht betont werden.

P.V.  

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Es spielen:
Herr Adrian  Frederik Zöls
Q12
Frau Berta  Nina Schultz
Q11
Tante Cosima  Mara Göbel
Q11
Elsbeth, ihre Tochter  Philipp Link
Q11
Raoul M. Dohlenburg  Ben Westerath
Q11
die Raben:  

        Onkel Fabian  Jan Daumin
9e
        Onkel Robert  Cassandra Perl
9c
        Onkel Jasper  Maxi Heß
9d
        Marinelli  Jakob Meisel
Q11
        Tante Gertrude  Alena Oberste-Schemann
9e
        Tante Winifred  Marlis Balzert
9e
        Tante Patricia  Lisa Zerna
9c
        Zirkusreiterin  Rachel Hoepfner
9b
 

 
Es wirken
mit:
Souffleuse  Verena Sodhi
Q11
Licht und Ton  Leon Schuster
Mark Brieger
Tobias Brieger
Lisa Schöttner
9a
9a
9a
8d
Videomitschnitt  Johanna (Jojo) Hörl
Q11
Foto  Florian Lobenhofer
Björn Meier
Q11
Q11
Plakatentwurf  Nam Anh Vu
Q11
Maske  Nina Schultz
Cassandra Perl
Johanna Oheimer
Karolina Czurilla
Q11
9c
9e
9e
Frisuren  Frau Ina Middlemiss

Kostüm  Ben Westerath
Marlis Balzert
Q11
9e
Requisite  Mara Göbel
Jakob Meisel
Q11
Q11
Bühnenbild  Philipp Link
Nam Anh Vu
Alena Oberste-Schemann
Jan Daumin
Q11
Q11
9e
9e
Konzentration  Frederik Zöls
Q12
 

 
Leitung:
Musik  Wolfgang Völkl
K21
Bühnentechnik  Walter Flintsch
StD i.R.
Regie  Petra Vetter
StDin
 

 

Wir danken für den kostenlosen Druck der Plakate:
Herrn Ulrich Bollmann, "Verlag der Bote";
Frau Rösler und dem Fotokurs;
den Hausmeistern, der Verwaltung,
dem Kollegium und der Schulleitung
für Hilfe, Verständnis und Unterstützung

 
last update : 01.05.2018
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