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| unser Stück Mitwirkende Fotos zurück |
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| Zum Stück: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Romanvorlage unseres Theaterstücks erzählt von der „seelenlosen Verfassung der Jugend, die, abseits von Wahrheit und Gerechtigkeit, in einer unheimlichen Kälte heranwächst“, so der Klappentext der Erstausgabe, die 1937 im Exil-Verlag Allert de Lange erschienen ist, als Antikriegsroman den internationalen Ruf Ödön von Horwáths begründet hat und umgehend von den Nationalsozialisten wegen seiner „pazifistischen Tendenzen“ auf die „Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt worden ist. „Jugend ohne Gott“ spielt 1936 in Deutschland. Die Schüler eines städtischen Gymnasiums werden der nationalsozialistischen Ideologie entsprechend zu Gehorsam, Rassenhass und Begeisterung fürs Kriegshandwerk erzogen. Menschenwürde, individuelle Freiheit und geistige Unabhängigkeit gelten nichts. Als Pädagoge an dieser Schule empfindet sich der vorsichtig-spöttische Geschichts- und Geographielehrer wie ein Fremder, verhält sich aber aus Angst um seine Anstellung konform. Ein Mord in seiner Klasse während eines paramilitärisch organisierten Zeltlagers nötigt ihn schließlich doch, dieser entsetzlichen Wirklichkeit etwas entgegenzusetzen: Die Wahrheit. Die Suche nach den Fakten im Mordfall gestaltet sich dabei zugleich als eine Suche nach der eigenen Freiheit und nach Solitarität unter Gleichgesinnten. Um der herrschenden Ideologie standhalten zu können, kommt Gott ins Spiel; jedoch taugen weder das naiv-religiöse Gottesbild aus Kindertagen noch der vom Pfarrer vertretene Dualismus von böser Welt und gutem Gott. Es ist letztlich der Glaube an die Wahrheit, der den Lehrer dazu befähigt, Entscheidungen zu treffen und sich von seiner Berufsehre tapfer und beherzt leiten zu lassen. Gerade im Eingestehen eigenen Versagens macht der Pädagoge die Erfahrung, Jugendlichen Vorbild darin zu sein, zur Wahrheit zu stehen. Wie schwer dies ist und wie nötig wir hierbei liebevolle Familien und Freunde brauchen, zeigt Horváth unmissverständlich. Orientierung an der Wahrheit, Anteilnahme und Zivilcourage fallen nicht vom Himmel, sondern müssen von Jugendlichen und Erwachsenen stets neu gelernt und geübt werden. Das könnte eine der Lektionen des angesichts von Popularismus und authoritärem Führertum immer noch aktuellen Schulromans „Jugend ohne Gott“ sein. |
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| Es spielen und wirken mit | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Wir bedanken uns herzlich: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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bei den Hausmeistern und der Verwaltung, dem Kollegium und der |
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| last update : 01.05.2018 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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