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Premiere 28.03.2009 20.00 Uhr |
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| unser Stück Mitwirkende Nachlese Fotos zurück |
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Helmut Krausser ( geb.: 11. Juli 1964 in Esslingen am Neckar ) ist ein deutscher Schriftsteller, Dichter und Bühnenautor. Weiterhin existieren von Krausser verschiedene Beiträge und Publikationen in Zeitungen und Zeitschriften, einige Musikaufzeichnungen und Hörspiele. Zwei seiner Romane sind verfilmt worden.
Helmut Krausser lebt heute in Rom und Potsdam. Seit 1991 ist er mit Beatrice Renauer verheiratet. 1993 wurde er für Melodien mit dem Tukan-Preis der Stadt München ausgezeichnet. 1998 schrieb er das "Hörspiel des Jahres" (Diptychon) und wurde 2000 mit dem "Prix Italia" (für Denotation Babel) ausgezeichnet. Krausser ist auch ein starker Schachspieler (z.B. Oberbayerischer Meister 2001). Im Wintersemester 2007/2008 hat er die Poetikprofessur der Ludwig-Maximilians-Universität München inne. Eine Haltestelle im (N)Irgendwo. Warten vergeblich. Dennoch - Treffpunkt für ein Sammelsurium alltäglicher und doch merkwürdiger Gestalten. Schräge Typen allesamt, sind sie auf der Suche - nach menschlicher Nähe, nach Abwechslung, dem ultimativen Kick oder einfach nur, wahrgenommen zu werden und sich selbst wahrzunehmen. Ihr Aufeinandertreffen, scheinbar nach dem Zufallsprinzip, gleicht dem Zusammenstoßen von Billardkugeln: kurze Berührungen, Bewegungsimpulse, eine Richtungsänderung vielleicht und verliert sich doch im Nichts. Was entsteht, sind skurrile, deftige, herbe und poetische Momente auf dem schmalen Grat zwischen Leben und Tod. Was bleibt, ist ein kurzes Aufblitzen von Leben - in den grellsten und düstersten Schattierungen: banales Geplänkel trifft auf existentielle Zweifel, perverse Fantasien auf orientierungslose Demenz.
Die Haltestelle, im ersten Teil Sammelpunkt eines irgendwie am Leben teilhabenden Figuren-Gemenges, liefert im zweiten Teil der rasant anwachsenden Zahl der inzwischen zu Tode Gekommenen einen Ort der Selbst- und Fremdreflexion. Und lässt am Ende offen, auf welcher Seite man das bessere Los gezogen hat. Mit "Haltestelle. Geister" hat der Zeitgenosse Helmut Krausser (Jahrgang 1964) ein inzwischen vielgespieltes Bühnenwerk geschaffen, das sich in keine der landläufigen Literatur-Kathegorien so recht einfügen will. Er überlässt es weitgehend der Regie, welche musikalischen Intermezzi den Handlungsverlauf unterbrechen oder untermalen sollen. In unserer Inszenierung haben wir wieder einmal auf die kreative Arbeit Wolle Völkls vertraut, der uns schon in den letzten Jahren unser Leibniz-Theater mit seiner musikalischen Handschrift versehen und entscheidend zum Erfolg beigetragen hat. Es ist deshalb einmal an der Zeit, dass wir ihm dafür ganz besonders danken. P.V.
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Außerdem danken wir herzlich: |
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| last update : 01.05.2018 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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